Holztreppen

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Buche Wangentreppen

Es ist nicht zu leugnen, dass gut gebaute Treppen vollen Komfort im Alltag bieten. Gleichmäßige Stufen in dem richtigen Abstand sind damit gleichgesetzt, dass sich eine solche Treppe deutlich komfortabler als z.B. alte Steintreppen überwinden lässt. Man muss sich dessen bewusst, dass es zahlreiche Vorschriften für Treppen gibt. Diese Vorschriften regeln, wie eine Treppe konstruiert werden muss, damit sie sicher gebraucht werden kann. Obwohl viele Regeln beachtet werden müssen, lässt sich eine Treppe durch verschiedene Formen und Materialien individuell gestalten.

Was ist es zu beachten bei der Treppenplanung?

Es ist nicht so einfach, eine Treppe richtig zu planen. Dieser Meinung sind auch Experten, die sich darauf spezialisieren. Wenn Sie ein Haus bauen, können Sie mit der Treppenplanung Profis, d.h. kompetente Architekten oder Bauingenieure, damit beauftragen. Warum ist das empfehlenswert? Wenn Sie sich für eine Zusammenarbeit mit einem Bauingenieur entscheiden, wird Ihre Treppe so plant, dass sie allen Vorschriften entspricht. Vergessen wir doch nicht, dass es viele Regeln für den richtigen Abstand zwischen den Stufen, ihre Breite und Tiefe, das Geländer und den Handlauf gibt.

Auch wenn man seine Treppe selbst bauen möchte, muss man alle geltenden Regeln beachten. Kein Wunder also, dass sich so viele Hausbesitzer dafür entscheiden, mit einem Bauingenieur zusammenzuarbeiten. Wichtig: für Treppen zum Spitzboden gelten diese Regeln nicht, wenn der Spitzboden nicht als Wohnraum genutzt wird. Man kann sich natürlich die wichtigsten Kennzahlen zur Treppengestaltung ausrechnen lassen – die richtige Treppenplanung ist in diesem Falle nicht so kompliziert.

Beliebte Treppenformen

Welche Treppenvariante ist die beste? Es ist nicht so einfach, diese Frage eindeutig zu beantworten. Es gibt sowohl großzügige und auch platzsparende Varianten. In der Praxis bedeutet das, dass man eine Treppe problemlos an einen bestimmten Raum anpassen kann.

Mögen Sie einfache Formen? Wenn ja, können Sie sich für eine gerade, einläufige Treppe entscheiden. Es handelt sich in diesem Falle um die einfachste Treppenvariante.

Eine andere beliebte Option ist eine zweiläufige Treppe, bei der es ein Zwischenpodest gibt. Im Falle von solchen Treppen ändert sich die Anzahl der Läufe mit jedem Zwischenpodest. Mit einem Zwischenpodest kann man die Richtung der Treppenstufen verändern.

Ein Zwischenpodest ist aber nicht unentbehrlich, damit die Richtung geändert werden kann. Man kann doch auf eine gewendelte Treppe setzen. Eine klassische Wendeltreppe beschreibt einen vollständigen Kreis. Allerdings gibt es auch viertel- oder halbgewendelte Treppen. Relativ häufig werden Treppen in L-Form, U-Form, S-Form oder sonstige freie Formen gewählt.

Alte Holztrppen
Alte Holztrppen

Eine besondere Form von einer Wendeltreppe ist eine Spindeltreppe. Es handelt sich um eine gewendelte Treppe, die sich um einen tragenden Mittelpfosten herumwendelt.

Vor Eingangstüren werden auch Pyramidentreppen gebaut, die aus mehreren Podesten bestehen. Die Podeste verjüngen sich gleichmäßig nach oben – auf diese Art und Weise bilden sie Stufen. Wenn die Podeste halbkreisförmig gestaltet sind, wird die Konstruktion als Kegeltreppen bezeichnet.

Die häufigsten Materialien für den Treppenbau

Welche Materialien werden am häufigsten für den Treppenbau verwendet? Im privaten Wohnbau werden sowohl Treppen aus Holz als auch aus Beton montiert. Diese Materialien erfreuen sich der größten Beliebtheit. Sowohl Holz- als auch Betontreppen lassen sich mit unterschiedlichen Belägen ausstatten. Darüber hinaus werden auch Treppen aus Stahl oder Stein gebaut. Diese werden aber in erster Linie im Außenbereich montiert.